Ihr LVZ-Immo Login

Anmelden

Artikel

Wählen Sie eine Rubrik deren Objekte Sie ansehen möchten




Zuhause bei... Andreas Zachlod




Jede Wohnung und jedes Haus birgt etwas Besonderes. Liebevolle Details, 
die charakteristisch sind für die Individualität der Bewohner. 
Ungewöhnliche Gestaltungsideen, überraschende Farbgebungen. LVZ-Immo 
stellt in einer Serie solche Details vor und blickt in das Zuhause von 
Prominenten und Menschen wie Du und ich. Heute: Teil 1 mit Andreas 
Zachlod, Projektdirektor der Messen Cadeaux, Comfortex und Midora, die vom 3. bis 5. September stattfinden.

von Daniel Große am 26.08.2011

Bisher in dieser Serie erschienen:
Teil 1: Andreas Zachlod, Projektdirektor von Einrichtungs-Fachmessen. (dieser Text)
Teil 2: Freddy Holzapfel, Radiomoderatorin
Teil 3: Roman Knoblauch, Radiomoderator
Teil 4: Thorsten Wolf, Schauspieler und Kabarettist

Wer Andreas Zachlod besuchen will, muss recht weit fahren – bis nach 
Bitterfeld/Wolfen. Dort bewohnt der gelernte Dekorateur mit seiner Frau 
ein kleines Haus im Industrie-Stil der 1920er Jahre. Vom grünen Garten aus blickt er direkt auf das Rathaus der Stadt im neoklassizistischen Stil. Das Wohnviertel 
wurde 1927 gebaut und gehörte zur so genannten Agfa-Siedlung. Die 
Werkwohnungen waren höher gestellten Mitarbeitern vorbehalten.



In diesem Ambiente fühlt sich Zachlod wohl – und hat auch sein Heim 
entsprechend dem historischen Haus angepasst. Alte Möbel findet man aber 
nicht. „Ich hänge an gar nichts. Ich habe keinen alten Schreibtisch vom 
Opa und kein altes Küchenteil von Oma. Alles ist ersetzbar“, sagt er. 
Über jeder Sache, die er sich neu anschaffe, freue er sich. „Man kann 
meiner Meinung nach sowieso nicht an Möbeln hängen, sondern nur an den 
Erinnerungen. Und die sind ja auch noch da, wenn die Möbel 
verschwinden“, bekräftigt der Messemann seine Ausführungen.


Entsprechend sei ihm eines sehr wichtig: Fotos seiner Familie in jedem 
Zimmer. Entweder an der Wand, auf einem Board oder mit Klammern an einem 
Stahlseil befestigt.

Auch in der farblichen Gestaltung ist Zachlod, der auch als Designer 
gearbeitet hat, eher unbestimmt. „Derzeit sind es eher schwarz und weiß. 
Das liegt vielleicht daran, dass ich in einer Branche arbeite, die sehr 
bunt ist. Weiß und schwarz sind für mich Ruhepole“, erklärt er. Sein Arbeitszimmer beispielsweise ist eher in diesen unbunten Farben gehalten 
– allerdings nur an der Wand und bei der Einrichtung. Den krassen 
Kontrast gibt es mit einem sehr mutigen lila Teppich. Ein Kontrast, der 
wirkt.



Auch der Rest des Hauses ist farbenfroh gestaltet. „Ich nenne das Haus 
manchmal meine Villa Kunterbunt. Jeder Raum wurde in einem anderen Jahr 
eingerichtet, entsprechend ließ ich mich inspirieren von dem, was damals 
gerade Trend war“, berichtet er. Hier und da gebe es noch Ecken, die 
überholungsbedürftig wären. Mit seinem grünen Flur etwa sei er nicht 
mehr zufrieden.







Die Ideen für die Gestaltung kommen ihm auch durch seine Arbeit mit 
zahlreichen Ausstellern. Auch seine Frau hätte ein „Mitbestimmungsrecht“. 
„Meist treffen wir uns irgendwo in der Mitte – wir schließen Kompromisse 
in der Farbgestaltung“, erzählt Zachlod. Auf den Einrichtungs- und 
Geschenke-Fachmessen Comfortex und Cadeaux holt er sich Tipps, schaut in 
Tapetenbücher oder lässt sich zu Stoffen beraten.

„So richtig individuell wird eine Wohnung ja erst durch Details. Ich 
sammle sehr wenig, habe aber erkannt, dass bestimmte Sachen eben doch 
ihre Wertigkeit haben, ohne kitischig zu sein“, sagt er und nennt als 
Beispiel Figuren aus dem Erzgebirge. Liebevolle, kleine grüne 
Holzfiguren, die bei ihm im Wohnzimmer auf einem Board sitzen dürfen. 
Auch die Muschelsammlung seiner Frau wird in die Gestaltung der Räume 
einbezogen. Von ihren Reisen rund um die Welt hat das Ehepaar auch 
bereits viele Andenken mitgebracht. Eine Holzgiraffe aus Kenia oder 
Masken aus Bali beispielsweise.



Viel kosten muss ein individuelles, schönes Heim nicht, ist er 
überzeugt. Mit neuen Farben und dezenten Änderungen könne man viel 
erreichen. Wichtig sei, loslassen zu können. „Wer an zu vielem hängt, 
kann nicht loslassen und ist nicht offen für Neues“, sagt er. Das 
gelte auch für das Schlafzimmer. „Viele Menschen investieren dort 
sehr wenig. Gerade hier lohnen sich Investitionen aber besonders, schließlich hält man sich dort am längsten 
am Stück auf“, meint er.


Sie haben eine andere Meinung? Oder Sie wollen unseren Lesern eine interessante Gestaltungsidee zeigen? Schreiben Sie uns und werden Sie Teil dieser Serie. Wir freuen uns auf Ihre E-Mail!

Zurück
Bookmark:




MIET-/KAUFRECHNER


Kontakt zu LVZ-Immo

Redaktion
Unsere Redaktion erreichen Sie per E-Mail:
redaktion@lvz-immo.de

Soziale Netze

Anzeigenverkauf
Leipziger Volkszeitung
LVZ-Immo.de
Peterssteinweg 19
04107 Leipzig

Per E-Mail: immo@lvz.de
Per Telefon: 0341 2181-1994
Per Telefax: 0341 2181-1995

Sie wollen eine Anzeige in der Leipziger Volkszeitung schalten? Unsere freundlichen Mitarbeiter stehen Ihnen gern zur Verfügung!

Per Telefon: 01801 2181-10*
Per Telefax: 01801 2181-11*

Nutzen Sie für die bequeme Schaltung einer Print-Anzeige unser Online-Service-Center. Dieses steht Ihnen an sieben Tagen rund um die Uhr zur Verfügung.

* 3,9 ct./min aus dem deutschen Festnetz; max. 42 ct./min aus dem Mobilfunk








Sie lesen gerade: Zuhause bei Andreas Zachlod