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Der Garten im Winter: Grüne und blühende Laubgehölze
[caption id="attachment_11045" align="alignleft" width="510" caption="Immergrüne Nadel- und Laubgewächse machen den Garten auch im Winter zum Hingucker."]

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„Eigentlich ist es ganz einfach: Wenn wir einen Garten planen, legen wir viel Wert auf Immergrüne. Rund ein Drittel des Gartens statten wir damit aus, aber auch nicht mehr, damit noch genügend Raum für jahreszeitliche Dynamik bleibt. “, sagt die Expertin. Immergrüne Gewächse gibt es unter den Gehölzen und auch bei den Stauden und Gräsern, z.B. Bambus. Bekannt, aber faktisch überstrapaziert weil sehr viel verwendet sind Kirschlorbeer, Lebensbaum und Scheinzypresse. Daneben gebe es aber auch viele Nadelgehölze, die den Garten im Winter in ein grünes Paradies verwandeln.
„Die immergrünen Nadelgehölze eignen sich als Grundgerüst im Garten und vor allem als Hintergrund, zum Beispiel für färbende Laubgewächse und Staudenbeete“, so Claudia Schäfer. Baumschulen wie Felgenträger bieten Pflanzen im Topf an – wie aktuell Weihnachtsbäume. Zwei Wochen würden diese das warme Klima in der Wohnung vertragen. Nach der Weihnachtszeit können sie im Garten ausgepflanzt werden. Auch bei den Weihnachtsbäumen im Topf gibt es ein breites Spektrum. Es müsse daher nicht immer die klassische Blaufichte sein. Wer sich traut, kann auch bunte Arten wie blaue Zedern oder die skurrile Schlangenfichte wählen. Damit wäre ein erster Schritt getan, besondere immergrüne Elemente in den Garten zu bringen. sagt die Diplom-Ingenieurin für Landschaftsarchitektur.
[caption id="attachment_11048" align="alignleft" width="510" caption="Immergrüne - oder gelbe - Koniferen sind ein Hingucker."]

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Eine weniger bekannte Gruppe der Nadelgehölze sind die so genannten Hexenbesen. „Das sind Nadelgehölz-Zwerge, die dauerhaft klein bleiben. Diese entstanden als Mutation in Baumkronen. Auffallend schöne werden durch Veredelung vermehrt.“, informiert die Expertin. Besonders für kleine Gärten oder zur Detailgestaltung würden sich die Zwerge eignen. Wer will, könne diese auch in die Blumenkästen am Fenster oder Balkon pflanzen oder im Topf auf die Terrasse stellen.
[caption id="attachment_11046" align="alignleft" width="510" caption="Claudia Schäfer mit einer Zwerg-Konifere, einem so genannten Hexenbesen."]

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Wer farbige Flächen im Garten liebt, könne auf flach kriechende Formen wie den Teppichwachholder zurückgreifen. „Der wirkt besonders im Winter, weil er immergrün oder immerblau ist. Mit ihm lassen sich thematisch passende Flächen in blau und silber gestalten. Beispielsweise mit der Hemlocktanne, die noch wenig bekannt sei. „An schattigen Stellen sind Eibe und Hemlocktanne mit intensive dunkelgrünen Nadeln, die richtige Wahl um in diesen Bereichen immergrüne Akzente zu setzen“, sagt Claudia Schäfer.
[caption id="attachment_11047" align="alignleft" width="510" caption="Auch Zapfen sind dekorativ und geben dem Garten im Winter ein besonderes Aussehen."]

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Und selbst Nadelbäume, die ihre Nadeln abwerfen, wie die Lärche oder die Sumpfzypresse, können schön anzuschauen sein. Sie haben beide eine auffallende Herbstfärbung und im Winter sieht man die oft formschönen Zapfen sehr gut. Die kann man auch ins Haus holen und für Adventsgestecke verwenden.
Nach Weihnachten muss man das Grün vom Weihnachtsbaum nicht wegwerfen. Es eignet sich immer noch als Frostschutz für empfindliche Pflanzen. Auch in Kästen gesteckt sorgt es für Schutz und Zierde gleichermaßen.
Claudia Schäfer ist Diplom-Ingenieurin für Landschaftsarchitektur bei der Gärtnerei Felgenträger. Die Firma ist auch Baumschule, übernimmt Gartengestaltung und Landschaftsbau. Seit 20 Jahren ist der Familienbetrieb in Leipzig-Thekla ein Begriff. Er wird im Bereich der Gärtnerei bereits in dritter Generation fortgesetzt. Nach der Wende startete das Unternehmen 1991 neu.