[caption id="attachment_10262" align="alignleft" width="197" caption="Masterplan zur Bebauung des Lindenauer Hafens entlang der Plautstraße. Grafik: Häfner & Jiménez, Berlin"]

[/caption]
Neben dem Karl-Heine-Kanal wird der Lindenauer Hafen schon bald zu den wichtigsten und begehrtesten Wohn- und Arbeitslagen in Leipzig gehören. Davon ist Jens Zimmermann, Pressesprecher des Immobilienverbands IVD Mitte-Ost, überzeugt und spricht von einer Marktlücke: „Leipzig hat diesen Bedarf, da es hier an modernen Wohnungen in guter Lage fehlt.“ Und da schicke Neubauwohnungen am Wasser gefragter denn je seien, wären die Baugrundstücke am Hafen äußerst attraktiv. Auch spiele der Durchstich zum Karl-Heine-Kanal, der für 2013 geplant ist, und die damit einhergehende Anbindung an das Leipziger Gewässernetz eine wichtige Rolle: „Wenn es bald schon möglich sein kann, mit dem Boot vom Nordwesten bis zur südlichen Seenplatte durch die Stadt zu fahren, ist das für die Logistik hoch interessant“, begrüßt der Immobilienwirt die Entwicklungsziele der Stadt Leipzig. Nun seien Bauträger gefragt, sich dieser Thematik anzunehmen und die Immobilienbranche zu beleben.
[caption id="attachment_10263" align="alignleft" width="260" caption="Der Blick Richtung Grünau. Grafik: Häfner & Jiménez, Berlin"]

[/caption]
Hintergrund:
Am Freitag vollzog Martin zu Nedden, Bürgermeister und Beigeordneter für Stadtentwicklung und Bau, gemeinsam mit Vertretern des Freistaates Sachsen und der Landesdirektion Leipzig den Auftakt zur attraktiven Entwicklung des Areals am Lindenauer Hafen. Nach umfassenden Baufeldvorbereitungs- und Freilegungsmaßnahmen in den vergangenen Jahren sollen nun mit der Trassierung der zukünftigen Erschließung sowie der Überwindung des Höhenunterschiedes zwischen Plautstraße und Hafenareal die Voraussetzungen für die Errichtung der Erschließungsanlagen ab dem Jahr 2012 geschaffen werden, gab das Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung bekannt.
Die Entwicklung des Hafens soll dabei auch neue positive Entwicklungs- und Vernetzungsimpulse für die angrenzenden Stadtteile Neu-Lindenau und Grünau setzen. Gestützt werden diese Entwicklungsziele durch die Anbindung des Hafens an das Leipziger Gewässernetz und die Potenzialräume des Leipziger Neuseenlandes. Gefördert wird die Maßnahme aus dem Programm "Revitalisierung von Brachflächen" im Rahmen des EFRE-Strukturfonds der Europäischen Union.